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Wenn es um das Thema Umweltverschmutzung geht, denkt man zuerst an Großindustrie, Kraftwerke oder Autoabgase. Allerdings sollte man wissen, dass allein 40 % der Erdenergie für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht wird. Das heißt, die meisten Schadstoffe entstehen im „Heizungskeller“ und werden von hier aus in die Luft befördert.

Abb. Viessmann Werke Wer heute umweltfreundlich und wirtschaftlich heizen will, kommt an der Brennwerttechnik nicht mehr vorbei. Mit ihrer Hilfe werden die bisher üblichen Wärmeverluste durch Abgase auf ein Minimum reduziert. Der Trick der Brennwerttechnik besteht darin, die im Wasserdampf der Abgase gebundene Wärme nutzbar zu machen. Und zwar mit Hilfe von zusätzlichen Kondensationsflächen, an denen die Abgase vorbeigeführt werden. Dabei schlägt sich der Wasserdampf nieder und gibt die Wärme an den Heizkreislauf zurück.

Unter optimalen Bedingungen kann ein Gas-Brennwertkessel so einen bis zu 11 Prozent (bei Öl bis zu 6 Prozent) höheren Wirkungsgrad erzielen. Brennwertkessel gehen mit der Energie am sparsamsten um und verursachen somit auch die geringsten Emissionen, wodurch der Einsatz der Brennwerttechnik einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt darstellt.

Grafiken, Fotos, Bilder, Schemata: Viessmann