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11 Tipps für ein sauberes Bad

11 Tipps für ein sauberes Bad

Das Bad ist eines der am meisten beanspruchten Zimmer. Egal, ob klein und funktional oder luxuriös – um die richtige Wohlfühlatmosphäre zu bekommen, braucht es einiges an Pflege. Wir haben 11 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Bad dauerhaft zum Glänzen bringen.

1. Erst duschen, dann putzen
Vor dem Reinigen ist es empfehlenswert, eine ausgedehnte Dusche zu nehmen. Denn der entstehende Wasserdampf hilft, den Schmutz zu lösen.

2. Vorher Ordnung schaffen
Bevor es losgeht, sollten Sie alles, was beim Putzen stören könnte aus dem Weg räumen: Handtücher, Kleidung, Duschvorleger oder Mülleimer. Auch das Staubwischen ist vor dem eigentlichen Säubern sinnvoll. Der WC-Reiniger kann zudem schon in die Toilette gegeben werden – zum Einweichen.

3. Fenster und Türen öffnen
Sie arbeiten gegebenenfalls mit Chemikalien. Öffnen Sie daher das Fenster oder die Badtür, um frische Luft hereinzulassen.

4. Die geeigneten Utensilien
Benutzen Sie zum Reinigen der Armaturen weiche Tücher und Schwämme. Zu kratziges Material oder starkes Reiben kann die Oberflächen aufrauen und beschädigen.

5. Waschbecken richtig säubern
Das regelmäßige Reinigen des Waschbeckens ist wichtig, da es im Bad häufig genutzt wird. Mit Backpulver lassen sich unangenehme Gerüche beseitigen: Einfach auf das Waschbecken streuen, kurz einwirken lassen und gründlich abspülen. Haare im Abfluss können mit einem Haarfang-Stab entfernt werden. Durch die Widerhaken werden sämtliche Haare entfernt und Sie beugen Verstopfungen vor.

6. Spiegel streifenfrei putzen
Ein bewährtes Hausmittel für saubere Badspiegel ist Zitrone. Nehmen Sie hierfür den Saft der Frucht zum Putzen. Anschließend wischen Sie mit einem trockenen und fusselfreien Tuch darüber. Auch Zeitungspapier hilft, Streifen auf dem Spiegel zu vermeiden.

7. Duschkabine zum Strahlen bringen
Nach dem Duschen die Wände mit einem Duschabzieher zu trocknen beugt Kalkflecken vor und spart Arbeit. Zur Reinigung empfiehlt sich ebenfalls Zitronensäure: Einen Schuss Zitrone in eine Schale geben und die doppelte Menge Wasser hinzufüllen. Nach dem Säubern spülen Sie die Kabine mit kaltem Wasser ab.

8. Duschkopf entkalken
Ist der Duschkopf verkalkt, hilft heißes Essigwasser: Legen Sie den Duschkopf einige Minuten darin ein und wiederholen Sie den Prozess, bis das Wasser wieder normal fließt.

9. Kacheln und Armaturen
Kalk- und Schmutzränder an Badewanne oder Waschbecken lassen sich leicht entfernen: Tränken Sie ein Tuch in Essig, wickeln es um die Armaturen und lassen es 30 bis 60 Minuten einwirken.

10. WC reinigen
Natürlich sollte auch das WC regelmäßig gereinigt werden. Wichtig ist dabei, die Toilette unter dem Rand und der WC-Brille zu säubern. WC- Reiniger eignen sich, um Gerüche zu neutralisieren und Urinstein zu entfernen. Lassen Sie das Mittel etwas einwirken – so wird die Toilette desinfiziert. Den Innenbereich können Sie mit Essigreiniger und der WC-Bürste putzen.

11. Der Boden zum Schluss
Sind Sie am Ende der Reinigung, sollte der Boden gewischt werden. Am besten eignet sich ein Mikrofaser- oder Baumwolltuch sowie heißes Wasser mit Spülmittel.

Bildnachweis: © turk_stock_photographer (istockphoto)

Barrierefrei ins Bad

Barrierefrei ins Bad

Bund stellt Mittel für altersgerechten Badausbau zur Verfügung

Die meisten Unfälle ereignen sich im Haushalt, nicht wenige davon im Bad. Wer bewegungseingeschränkt ist oder schon mal für später vorsorgen möchte, weiß, dass gerade im Bad eine Menge Hürden lauern, die die Nutzung erschweren oder mit zunehmendem Alter tatsächlich gefährlich sind. Aber auch Familien mit Kindern können sehr von barrierefreien Bädern profitieren. Mit einem entsprechenden Ausbau lassen sich Hindernisse deutlich reduzieren, demgegenüber steigen Komfort und Sicherheit. Jetzt hat der Bund wieder Mittel zum barreierfreien Badausbau bewilligt.

Barrierefreiheit wird dabei häufig als altersgerechtes Wohnen verstanden. Sie beschreibt aber in erster Linie mehr Wohnkomfort und höhere Sicherheit dank reduzierter Hindernisse – etwas, das allen Altersgruppen zugute kommt. Bodengleiche, rutschfeste Duschen, Klappsitze und Haltegriffe können älteren, bewegungseingeschränkten Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung ermöglichen. Aber auch Familien mit Kindern freuen sich, wenn die Kleinen einen sicheren Halt in Wanne und Dusche haben und weniger Verletzungsgefahr besteht.

Trotz dem deutlichen Plus an Komfort und Sicherheit, das barrierefreie Bäder bieten, sind erst in rund 6 Millionen der 36 Millionen bewohnten Wohnungen in Deutschland die Bäder entsprechend ausgebaut. Dabei ist der Bedarf da und wächst stetig.

Um Hausbesitzern und Mietern die Planung und Umsetzung ihres Bauvorhabens zu erleichtern, stellt der Bund ab sofort Fördergelder für den barrierefreien Badausbau bereit. Insgesamt 75 Millionen Euro liegen im Fördertopf, pro Wohneinheit sind maximal 6.250 Euro Zuschuss drin. Beantragt werden kann die Förderung beim KfW-Zuschussportal. Dabei können nicht nur Hausbesitzer von den Geldern profitieren, auch Mieter können einen Antrag stellen. Hier ist es allerdings wichtig, dass die geplanten Umbaumaßnahmen zuvor mit dem Vermieter abgestimmt und von diesem genehmigt werden.

Wer eine Förderzusage erhält, muss bei der Umsetzung Einiges beachten: Die Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und vorab genehmigt worden sein, außerdem ist die Ausführung und Abrechnung durch einen Fachbetrieb Pflicht.

Bildnachweis: © dit26978 (istockphoto)

Drei Zimmer, Küche, Spa

Drei Zimmer, Küche, Spa

Schon lange ist das Badezimmer mehr als nur das stille Örtchen oder die kühle Nasszelle, in der man schnell mal unter die Dusche springt. Für viele ist es auch ein Rückzugsort, in dem man Zeit und Ruhe findet, sich abseits des Alltags um das eigene Wohlbefinden zu kümmern. Entsprechend wird in Sachen Badausstattung neben der Funktionalität auch der Wellnessfaktor immer wichtiger. Von praktisch über smart bis luxuriös – wir kennen die wichtigsten Trends, die Bäder zu echten Wohlfühloasen machen. 

Neue Duschkonzepte 
Die Horizontal Shower verspricht ein ganz besonderes Duscherlebnis. Hier sorgen Wasserläufe von der Seite für Entspannung und einen zusätzlichen Massage-Kick. Wer besonders ausführlich relaxen will, kann sich zusätzlich eine beheizbare Sitz- bzw. Liegefläche installieren lassen.

Sensory Sky:Sensory-Sky-Duschen arbeiten mit Spiegeln und indirektem Licht. Verschiedene Regenstärken, Lichteffekte und Düfte simulieren das Gefühl, unter freiem, tropischem Himmel zu duschen.Touchscreens ermöglichen eine bequeme Steuerung auch während des Duschens, speziell ausgestattete Spiegel können außerdem Zeit und Temperatur anzeigen.

Holz 
Möbel und Sitzflächen im Bad aus hochwertigem Echtholz werden immer beliebter. Holz ist aufgrund seiner Struktur und Farbe ein Material, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt und von den meisten Menschen als sehr wohnlich empfunden wird. Es sorgt für weiche Kontraste zur gefliesten Umgebung und steigert damit den Wohlfühlfaktor.Achtung: Weil Holzelemente im Bad häufig starker Feuchtigkeit ausgesetzt sind, sollten Möbel und Co. entsprechend behandelt werden, ehe sie ins Bad umziehen. Am Besten ist es, badtaugliche Holzmöbel direkt vom Fachmann anfertigen zu lassen.

En-Suite-Badezimmer 
Räume, die Schlaf- und Badezimmer miteinander kombinieren oder fließende Übergänge zwischen beiden Raumkonzepten schaffen, werden immer beliebter. Die Kombination dieser zwei sehr privaten Räume schafft innerhalb der Wohnung oder des Hauses Inseln der Ruhe und Entspannung, in die man sich ungestört zurückziehen und die Seele baumeln lassen kann.

Tapeten 
Fliesen sind nicht die einzigen Möglichkeit, Wände im Bad zu gestalten. Auch Tapeten können verwendet werden. Die vielfältig gemusterten Bahnen eignen sich besonders als Raumakzent für einzelne Wände und sind in zahlreichen individuellen Designs erhältlich. Aber Achtung: Fürs Bad gibt es speziell gekennzeichnete Nassraumtapeten, die der Feuchtigkeit im Raum standhalten. Eine Anbringung in Spritzbereichen sollte trotzdem vermieden werden. Konventionelle Tapeten für den Wohnbereich sind nicht geeignet.

Barrierefreiheit 
Die Vorteile vonBädern ohne Hürden und Hindernisse werden zunehmend für alle Altersklassen interessant. Barrierefreiheit ist natürlich vor allem für Senioren und Best Ager praktisch, denn spezielle Vorrichtungen steigern Komfort und Sicherheit und können es älteren Menschen mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, länger in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Aber auch Familien mit Kindern profitieren von ebenerdigen Einstiegen, rutschfesten Bodenbelägen und fest installierten Griffen in Dusche und Wanne, schließlich reduziert ein Minus an Stolperfallen auch bei den Kleinen die Verletzungsgefahr.

Für Menschen, die krankheits- oder altersbedingt körperlich eingeschränkt sind, gibt es darüber hinaus noch viele weitere Möglichkeiten, den Komfort im Bad zu steigern, etwa durch offene, rollstuhlbreite Zugänge oder ein höhenverstellbares Waschbecken.

Der Staat bezuschusst den Umbau zum barrierefreien Bad sogar. Für alle, die eine solche KfW-Förderung in Anspruch nehmen, sind die Kriterien der DIN 18040-2 bindend, auch die Ausführung durch einen Fachbetrieb ist dann Pflicht.

Smart Home 
Auch aus dem Bad sind Techniktrends schon lange nicht mehr wegzudenken. Vor allem platzsparende, dezent integrierte Lösungen für Unterhaltungselektronik (Radio, Fernsehen) werden immer beliebter, aber auch das klassische Smart-Home-Konzept bietet mittlerweile viele Features fürs Bad: So kann digital die Temperatur von Wasser und Luft geregelt, der Rollladen heruntergelassen oder die Lüftung ein- und ausgeschalten werden, sogar das Einlassen der Badewanne ist per Handy möglich.

Fugenloses Bad 
Ein Badezimmer ohne schlecht zu reinigende Fugen, in denen sich Kalk und Schimmel festsetzt? Mit den heute verfügbaren Materialien und Techniken kein Problem. Die verwendeten Baustoffe unterscheiden sich dabei deutlich in Charakter und Verarbeitung, es wird also jeder Wohntyp fündig. Während etwa Steinspachtel aufgrund seiner Körnung und der Art des Auftrags lebendig und mediterran wirkt, haben Oberflächen aus Kunstharz und Beton Ciré eine eher cleane, hochmoderne Optik. Eine traditionelle Art, Badezimmerwände zu verkleiden, ist die sogenannte Kalkputzmethode. Hier wird ein antiker marokkanischer Kalkputz schichtweise auf die Wand aufgetragen, mit einem Stein poliert und mit einer Glättseife versiegelt. Alle bei dieser Methode verwendeten Materialien sind rein Naturprodukte und demzufolge ausgesprochen wohngesund. Allerdings ist hier regelmäßige Nachbehandlung der Flächen nötig. Eines haben alle Methoden gemeinsam: Die Ausführung gehört in die Hände von Profis, die Erfahrung im Umgang mit dem jeweiligen Material haben.

Bildnachweis: © Sam Edwards (istockphoto)